Lowcarb Diät

Kohlenhydratarme Ernährung führt zu Gewichtsverlust

Die Steinzeit-Diät besteht aus Früchten, Gemüse und viel Fisch und Fleisch

Dem heutigen Menschen wurde Jahrzehnte lang geraten, weniger Fett und mehr Kohlenhydrate zu essen. Der Erfolg besteht darin, dass die Bevölkerung immer dicker und kränker wird. Welche Ernährung für den Menschen gesund ist, steht in seinen Genen festgeschrieben. Der menschliche Organismus ist auf tierisches Fett und Eiweiß angewiesen. Erst mit der industriellen Revolution standen leichtverdauliche Kohlenhydrate für jedermann zu günstigen Preisen zur Verfügung.

Erst seit etwa hundert Jahren stieg der Anteil der stark verarbeiteten Lebensmitteln und von Süßem noch einmal stark an. Auch der Durst wird heute meist mit Soft Drinks oder Bier statt mit Quellwasser gestillt. 45, 50 oder 60 Prozent Kohlenhydrate sind wunderbar für Sportler, doch für bewegungsarme Menschen sind Kohlenhydrate in dieser Größenordnung ein Riesenproblem. Die Zerlegung der Kohlenhydrat-Zuckerketten beginnt schon im Mund.

Wenn der Zucker über den Darm ins Blut gelangt, schüttet die Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin aus. Seine Aufgabe ist es, die Überzuckerung des Körpers zu verhindern. Das Insulin dockt an der Zellwand an und beginnt sofort damit, die Zuckermoleküle aus dem Blut in die Zelle zu schleusen. Dort wird der Zucker zur Energiegewinnung genutzt. Ist aber mehr Zucker vorhanden, als der Körper benötigt, wird der Zucker zu Fett umgewandelt, weil er so für den Körper leichter zu speichern ist.

Deshalb machen Kohlenhydrate dick. Außerdem entsteht nach kurzer Zeit erneut Heißhunger, weil der Insulinspiegel ständig nach oben geht, was bewirkt, dass der Blutzucker schon nach kurzer Zeit unter den Normalwert sinkt. Die Harvard-Universität hat eine neue Ernährungspyramide konstruiert, bei der Obst, stärkefreies Gemüse und viel gesundes Öl die Basis bilden sollte. Danach folgen Milchprodukte, mageres Fleisch und Fisch, Eier, Nüsse und Hülsenfrüchten. Von diesen Lebensmitteln kann man essen, soviel man will.

Erst auf der dritten Stufe befinden sich Vollkornprodukte wie Nudeln und Reis, von denen man nicht so viel zu sich nehmen sollte. Am wenigsten wird verarbeitetes Getreide, Weißmehl, Kartoffeln und Süßes empfohlen. Auch die Erforschung neuzeitlicher Jäger- und Sammlergesellschaften zeigt, dass eine kohlenhydratarme Kost offenbar die natürliche Ernährung des Menschen ist. Moderne Zivilisationserscheinungen wie Diabetes oder Herz-Kreislauferkrankungen sind in diesen Kulturen unbekannt.

 

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Dem heutigen Menschen wurde Jahrzehnte lang geraten, weniger Fett und mehr Kohlenhydrate zu essen. Der Erfolg besteht darin, dass die Bevölkerung immer dicker und kränker wird. Welche Ernährung für den Menschen gesund ist, steht in seinen Genen festgeschrieben. Der menschliche Organismus ist auf tierisches Fett und Eiweiß angewiesen. Erst mit der industriellen Revolution standen leichtverdauliche Kohlenhydrate für jedermann zu günstigen Preisen zur Verfügung.

Erst seit etwa hundert Jahren stieg der Anteil der stark verarbeiteten Lebensmitteln und von Süßem noch einmal stark an. Auch der Durst wird heute meist mit Soft Drinks oder Bier statt mit Quellwasser gestillt. 45, 50 oder 60 Prozent Kohlenhydrate sind wunderbar für Sportler, doch für bewegungsarme Menschen sind Kohlenhydrate in dieser Größenordnung ein Riesenproblem. Die Zerlegung der Kohlenhydrat-Zuckerketten beginnt schon im Mund.

Wenn der Zucker über den Darm ins Blut gelangt, schüttet die Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin aus. Seine Aufgabe ist es, die Überzuckerung des Körpers zu verhindern. Das Insulin dockt an der Zellwand an und beginnt sofort damit, die Zuckermoleküle aus dem Blut in die Zelle zu schleusen. Dort wird der Zucker zur Energiegewinnung genutzt. Ist aber mehr Zucker vorhanden, als der Körper benötigt, wird der Zucker zu Fett umgewandelt, weil er so für den Körper leichter zu speichern ist.

Deshalb machen Kohlenhydrate dick. Außerdem entsteht nach kurzer Zeit erneut Heißhunger, weil der Insulinspiegel ständig nach oben geht, was bewirkt, dass der Blutzucker schon nach kurzer Zeit unter den Normalwert sinkt. Die Harvard-Universität hat eine neue Ernährungspyramide konstruiert, bei der Obst, stärkefreies Gemüse und viel gesundes Öl die Basis bilden sollte. Danach folgen Milchprodukte, mageres Fleisch und Fisch, Eier, Nüsse und Hülsenfrüchten. Von diesen Lebensmitteln kann man essen, soviel man will.

Erst auf der dritten Stufe befinden sich Vollkornprodukte wie Nudeln und Reis, von denen man nicht so viel zu sich nehmen sollte. Am wenigsten wird verarbeitetes Getreide, Weißmehl, Kartoffeln und Süßes empfohlen. Auch die Erforschung neuzeitlicher Jäger- und Sammlergesellschaften zeigt, dass eine kohlenhydratarme Kost offenbar die natürliche Ernährung des Menschen ist. Moderne Zivilisationserscheinungen wie Diabetes oder Herz-Kreislauferkrankungen sind in diesen Kulturen unbekannt.